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GEKOCHT | Vegane Bratensoße ohne Alkohol + private Neuigkeiten

Vegane Bratensoße (ohne Alkohol, auch für Schwangere geeignet)


Heute feiern wir schon den dritten Advent und bewegen uns daher mit großen Schritten auf das Weihnachtsfest zu. Vegane Alternativen zur Weihnachtszeit sind mittlerweile glücklicherweise recht beliebt, sodass es viele herzhafte Rezepte hierzu gibt. Die meisten veganen Bratensoßen werden jedoch mit Alkohol zubereitet. Da Alkohol beim Kochen nicht komplett verfliegt, wollte ich eine Alternative ausprobieren. Ich habe euch nämlich zu berichten, dass ich schwanger bin (: . Daher koche ich seit einer Weile ohne Alkohol und überlege mir stattdessen, wie ich diesen in besonders herzhaften Gerichten ersetzen kann. Die Abwandlung dieser Soße schmeckt aber so herzhaft, dass man den Verzicht auf Rotwein nicht vermuten würde und so ist es nicht nur für diejenigen, die auf Alkohol verzichten möchten, sondern auch für alle anderen eine geeignete Variante einer veganen Bratensoße (: . Das Originalrezept, das ich nun schon seit einigen Jahren für dunkle Soßen verwendet habe, stammt vom Blog Kochtrotz und nennt sich Basisrezept für eine vegane braune Soße. Schaut dort auf jeden Fall für weitere Abwandlungen, alternative Zutaten und gut erklärendes Bildmaterial vorbei. In diesem Jahr habe ich das Rezept von Kochtrotz nun zum ersten mal etwas stärker abgewandelt und mich zusätzlich von einem Video von Sebastian Copien auf YouTube dazu inspierieren lassen, das Ganze noch etwas "reichhaltiger" zu gestalten (: . Mehr dazu findet ihr ganz am Ende des Rezeptes.



VEGANE BRATENSOSSE (U.A. FÜR SCHWANGERE GEEIGNET)


Zutaten:

 

  • 4 Champignons (oder alternative Pilze nach Bedarf)
  • 1 Zwiebel
  • Öl oder Butterersatz vegan zum Anbraten
  • 1 EL Balsamico-Essig vegan
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70 ml roter, dunkler Saft vegan
  • 30 ml Rote Beete Saft 
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Sojasauce
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Oregano 
  • 2 TL Senf

 

Optional:


  • 100 g Butterersatz vegan
  • 5 ml Balsamico-Essig vegan
  • 50 ml roter, dunkler Saft vegan



Zubereitung:


Zwiebel und Pilze in feine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne mit etwas Öl oder veganem Butterersatz anbraten, bis sich Röstaromen bilden und die Pilze schön Farbe angenommen haben. Anschließend mit Balsamico-Essig ablöschen und diesen einkochen lassen, damit er an Säure verliert. Tomatenmark hinzugeben und mit anrösten. Anschließend den klein gehackten Knoblauch ebenfalls dazugeben. Diesen nicht zu sehr anbraten, da er sonst bitter wird. Bevor der Pfanneninhalt zu dunkel wird, mit einer Mischung aus rotem dunklen Saft (ich habe hier einen von Hohes C verwendet) und Rote Beete Saft (Geheimzutat, selbst wenn ihr rote Beete nicht mögt) ablöschen, kurz reduzieren, mit Gemüsebrühe auffüllen und die Gewürze (Sojasauce, Paprikapulver, Lorbeerblatt, Oregano und Senf) hinzufügen. Der rote Saft in Kombination mit dem Saft der roten Beete ist eine perfekte Alternative zu Rotwein und bringt nicht nur fruchtige Aromen mit, sondern durch die rote Beete auch schöne herzhafte Noten und eine tolle dunkle Farbe, ohne dass man sie herausschmeckt. Und insbesondere in der Schwangerschaft ist das zusätzliche Eisen der roten Beete auch nicht verkehrt (: . Die Flüssigkeit nun etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze ein wenig einköcheln lassen. Anschließend das Lorbeerblatt entfernen und die Mixtur pürieren. Ich nutze dazu immer einen Standmixer. Abschließend kann die pürierte Soße zurück in die Pfanne oder einen Topf gegeben und final mit Salz, Pfeffer und weiteren optionalen Zutaten abgeschmeckt werden. Meist muss noch etwas Wasser für die optimale Konsistenz hinzugegeben werden.


Für den optionalen letzten Schritt in einem Topf den veganen Butterersatz erwärmen (ich habe den Vioblock von Violife für mich entdeckt, den ich immer bei Rewe kaufe) und mit Balsamico-Essig und rotem Saft ablöschen und bei starker Hitze einköcheln lassen. In diesen reichhaltigen Sud kann dann die pürierte Soße hinzugegeben werden. Das sorgt für etwas mehr Fett, was beispielsweise noch näher an eine Soße vom Gänsebraten herankommt.


Die vegane Bratensoße lässt sich übrigens auch super einfrieren (am besten in Portionen, beispielsweise in Eiswürfelförmchen) und zum gewünschten Anlass einfach auftauen und erwärmen. So kann man die Soße auch bequem vorbereiten und beispielsweise am Weihnachtsfest ohne viel Aufwand mit etwas Gebratenem und sonstigen Beilagen genießen, ohne dafür kurz vorher mit zig Zutaten ewig in der Küche zu stehen (: .

 

 


Wie sieht euer Weihnachtsessen in diesem Jahr aus? Habt ihr euch schon mal an eine vegane Bratensoße getraut und falls ja, wie sieht euer Rezept dazu aus? Und könnt ihr euch rote Beete als Ersatz für Rotwein vorstellen oder habt es sogar selbst schon probiert?

1 Kommentar

  1. Die Ernährung muss in jeder Hinsicht umgestellt werden. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

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