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HAARBANDE | Heatless Curls

Heatless Curls für glatte und strukturierte Haare  | Haarbande


Seit vielen Jahren bereits nutze ich im Alltag keine Hitze mehr, um meine Haare zu trocknen. Ich habe verschiedene Routinen ausprobiert, um sie möglichst unkompliziert lufttrocknen zu lassen, ohne aber auszusehen, als hätte ich mich kürzlich an einer Steckdose zu schaffen gemacht ^^ . In diesem Monat widmet sich die Haarbande dem Thema Heatless Curls, wo ich daher sehr gern mit von der Partie bin (: . Die Beiträge meiner Mitstreiterinnen findet ihr auf dem Blog der Haarbande

Ich zeige euch meine beiden liebsten Varianten für Heatless Curls und berichte euch am Ende, was ich sonst noch ausprobiert habe.


 

Haarbande | Heatless Curls

 
 

 

METHODE 1 | HEATLESS CURLS FÜR GLATTES UND STRUKTURIERTES HAAR

Heatless Curls mit Haar-Donut über Nacht - das Ergebnis


Die erste Methode habe ich einige Jahre lang angewendet, um meine Haare lufttrocknen zu lassen, noch bevor ich mit der Water Only Haarwäsche begann. Auch in den ersten Water Only Haarjahren habe ich meine Haare so getrocknet. Das Foto entstand beispielsweise nach einem Jahr Water Only und Trocknung nach Methode 1.

Hierfür benötigt ihr lediglich einen „Haar-Donut“, der je nach gewünschter Größe der Locken klein (bekommt ihr in jeder Drogerie) oder größer (bekommt ihr teilweise in Drogerien oder Geschäften für Haarbedarf beziehungsweise auf jeden Fall online) sein kann. Ich habe am liebsten einen recht großen Haar-Donut wie auf dem Foto oben verwendet, aber zwischendurch auch immer mal wieder kleinere Donuts. 

Nach der Haarwäsche (egal ob konventionell oder Water Only) habe ich meine feuchten und entwirrten Haarlängen kopfüber mit den Händen zusammengenommen, durch die Donut-Öffnung gesteckt und von unten nach oben in den Haar-Donut eingerollt, bis ich am Kopf ankam. Der Donut liegt anschließend auf dem Kopf oben auf, wenn man sich wieder aufrichtet und die Haare sind komplett in ihm eingedreht. Die Idee stammt dabei aus diesem Video von Mamiseelen, wo ihr auch die Vorgehensweise des Einrollens noch mal sehen könnt. Ich nutze aber kein Haargummi davor und auch kein Taschentuch, sondern nehme die Haare kopfüber nur mit den Händen zusammen. Das muss auch nicht sonderlich ordentlich sein. Damit bekommt ihr trotz Lufttrocknung richtig schöne definierte Wellen bis Locken ohne Frizz und es ist dabei so simpel und kann auch zum Trocknen der Haare über Nacht angewendet werden. Kann man übrigens auch super als Messy Bun tragen oder mit vorherigem „ordentlichen“ Zusammennehmen der Haare am Oberkopf mit Haargummi als etwas strengeren Dutt tragen, was ich früher ebenfalls sehr gern gemacht habe (: .

Pflegetechnisch habe ich bei dieser Methode übrigens meist irgendeine Haarlotion oder manchmal auch leichte Bodylotion in meinen feuchten Haarlängen genutzt, bevor ich sie eingedreht habe. Mehr dazu könnt ihr in meinen Jahresfavoriten 2016 nachlesen. Wenn euch mehr zum Thema Water Only interessiert und wie ich meine Haare zum Zeitpunkt des Fotos gepflegt habe, schaut gern in das Update nach einem Jahr Water Only.

 

 


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METHODE 2 |  HEATLESS CURLS FÜR STRUKTURIERTES HAAR

Heatless Curls durch Plopping - das Ergebnis



Die zweite Methode praktiziere ich derzeit und habe auch schon häufiger in meinen Haarroutinen darüber berichtet. Sie eignet sich aber wahrscheinlich nicht für komplett glatte Haarstrukturen, sondern insbesondere für solche, die zu Frizz neigen und im Volksmund oft auch als krauses Haar bezeichnet werden. Auch leichte Wellenstrukturen können hiermit tolle Ergebnisse erzielen. Falls diese Methode aber auch bei glatten Haaren funktioniert, lasst es mich gern in den Kommentaren wissen (: .

Die zweite Methode nennt sich in Curly Girl Kreisen „Plopping“ und ihr benötigt dazu lediglich ein altes Baumwollshirt, möglichst ein etwas größeres. Ich nutze hierfür ausrangierte alte Shirts von Wilhelm, von denen ich ein paar angesammelt habe. Nach der Haarwäsche gebe ich für das definierteste Ergebnis mein selbstgemachtes Leinsamengel in die kompletten Längen und sogar in den Haaransatz beziehungsweise auf die Kopfhaut. Auch andere Haargels könnten hier gute Dienste leisten, trocknen aber die Haare je nach Produkt häufig durch einen recht hohen Alkoholgehalt eher aus. Alternativ funktionieren hier aber auch Haarcremes oder Lotionen wie in Methode 1 beschrieben, was dem Ergebnis jedoch meist etwas weniger Sprungkraft verleiht und eher wavy als curly macht. Auch das hängt aber von eurem Haartyp ab.

Das Produkt eurer Wahl wird kopfüber in die nassen und entwirrten Haarlängen mit der Praying Hands Methode verteilt und dann von unten nach oben geknetet. Je intensiver und länger ihr knetet (auch mal mit seitlich geneigten Kopf und am Hinterkopf), desto mehr Sprungkraft hat das Ergebnis meist. Anschließend legt ihr euer T-Shirt auf eine glatte Fläche (beispielsweise auf den Fußboden) und wickelt es wie in diesem Video von Jacko Wusch gezeigt darin ein. Das ist dann besagtes Plopping. So lasst ihr die Haare dann komplett lufttrocknen oder wenn ihr ohnehin recht strukturierte Haare habt, etwa 20-30 Minuten darin antrocknen und löst das Shirt anschließend vorsichtig. Letzteres mache ich am liebsten und stecke meine feuchten Ansätze dann noch mit kleinen Spangen am Oberkopf für mehr Volumen fest. Mehr dazu habe ich in meiner aktuellen Haarroutine berichtet (: .

 

 

 

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WEITERE MÖGLICHKEITEN

Vor vielen, vielen Jahren habe ich auch ganz gern mal klassische Lockenwickler mit Klett verwendet, was ebenfalls ein schönes Ergebnis machte, sich aber für das Trocknen über Nacht nur mit viel Hingabe für die Sache eignet, da man damit sehr, sehr schlecht schlafen kann (was mich nicht davon abgehalten hat, das dennoch zu machen ^^). Lockenwickler sind außerdem deutlich aufwendiger in der Anwendung als die beiden Methoden, die ich euch zuvor vorgestellt habe. Und bei mir muss bekanntlich alles schnell und unkompliziert sein (: . Noch viel früher habe ich außerdem häufiger Papilloten für starke Korkenzieherlocken verwendet, aber damit schlafen ist ebenfalls sehr unbequem und nach dem Trocknen sprangen die Haare nie so, wie sie sollten und diese Optik hat natürlich ein bisschen was von Dauerwelle x) . Hier kann man alternativ auch Küchenrolle oder Taschentücher anstelle von Papilotten verwenden, womit man aber auf Dauer sicher deutlich mehr Müll produziert. Mit diesen drei Varianten bekommt man aber ebenfalls zuverlässig Heatless Curls, wenn man möchte und den Look mag.

 

 

 

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Was sind eure liebsten Methoden, um Locken ohne Hitze zu kreieren? Habt ihr von den vorgestellten Möglichkeiten auch schon mal etwas ausprobiert? Und verratet doch gern, wie ihr eure Haarstruktur beschreiben würdet: glatt, wellig, lockig oder ganz anders?

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