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SELBSTGEMACHT | Schwangerschaftsöl zur Pflege wachsender Bäuche

DIY-Schwangerschaftsöl selbst mischen Rezept
An diesem schönen Osterwochenende habe ich mich mal wieder ans Selbstrühren gemacht und möchte heute mein Rezept für ein DIY-Schwangerschaftsöl mit euch teilen. Die Mischung kann aber natürlich auch so als Körperöl genutzt werden, gerade wenn ihr die Elastizität eurer Haut unterstützen wollt (: .

Vorneweg jedoch der Hinweis, dass es leider nur begrenzt beeinflussbar ist, ob eine Frau Dehnungsstreifen durch das Wachsen des Bauches bekommt, da dies grundsätzlich genetisch bedingt ist und auch von weiteren Faktoren abhängt, beispielsweise dem Alter der Frau. So bekommen Frauen, die sehr jung Mutter werden, tendenziell eher Dehnungsstreifen als Frauen, die später zum ersten Mal schwanger werden. Haben eure Mütter und Großmütter starke Dehnungsstreifen aus ihren Schwangerschaften, kann es gut sein, dass auch ihr kaum um sie herumkommt. Mit dem Ölen oder Cremen des Bauches könnt ihr aber die Elastizität zumindest ein wenig unterstützen und vor allem Juckreiz entgegenwirken, der beim Spannen der Haut durch starkes Wachstum auftreten kann. Außerdem übt man so schon früh den Kontakt zum Baby, was ja auch nicht verkehrt ist (: . Ich habe übrigens schon sehr früh mit der Bauchpflege begonnen und nicht erst gewartet, bis der Bauch gut sichtbar wurde.


 

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REZEPT FÜR EIN DIY-SCHWANGERSCHAFTSÖL

Schwangerschaftsöl selbst mischen Zutaten

 

 Für 100 ml selbstgemachtes Schwangerschaftsöl benötigt ihr folgende Zutaten:

 

  • leere Glasflasche (möglichst dunkles Glas, evtl. mit Pumpspender oder Pipette)
  • 50 ml Weizenkeimöl
  • 20 ml Mandelöl
  • 15 ml Traubenkernöl
  • 10 ml Hagebuttenkernöl
  • 5 ml Arnikaöl


Alle Zutaten nach und nach in den Glasflakon geben (das geht am besten mit einem Trichter) und fertig ist euer selbstgemischtes Schwangerschaftsöl (: . Das Vorbild für diese Mischung war das Schwangerschaftspflegeöl von Weleda [*], was ich mir zu Beginn der Schwangerschaft gekauft habe und mit dem ich auch soweit zufrieden war. Dieses kostet jedoch fast 17 €, wohingegen das Selbstmischen deutlich günstiger ist, da ihr vermutlich mehr als eine Flasche des Schwangerschaftsöls leeren werdet. Außerdem habe ich zu diesem fertigen Öl von Weleda auch immer noch Hagebuttenkernöl gemischt, weil ich dieses ganz gern für meinen Bauch nutzen wollte. Beim Selbstmischen ist man da natürlich etwas flexibler und kann genau die Öle so zusammenfügen, wie man möchte. Grundsätzlich könnt ihr euch natürlich auch meine Mischung nur als Inspiration nehmen und nach Belieben (und eventuell eigenen Vorräten) abwandeln. Anregungen für unterschiedlichste Öle findet ihr bei Olionatura.

Ich habe mich jedoch aus folgenden Gründen für die Mischung dieser Öle entschieden:

 

  1. Weizenkeimöl ist nicht zufällig die Basis der meisten Schwangerschaftsöle. Es enthält unheimlich viel Vitamin E (Tocopherol) und unterstützt damit die Elastizität der Haut wie kaum ein anderes Öl. Vitamin E fördert zudem die Blutzirkulation in den Gefäßen. Meins ist von der Ölmühle Solling, bei der ich sehr gern Öle kaufe.
  2. Mandelöl ist als zweites Trägeröl sehr gut geeignet, da es neben guter Verträglichkeit und Pflege etwas länger auf der Haut liegt (nicht so schnell einzieht) und sich dadurch für Massagen sehr gut eignet. Das macht es zu einer tollen Basis im Schwangerschaftsöl. Es enthält ebenfalls eine gute Portion Vitamin E und sorgt damit für Elastizität. Außerdem zieht es sehr tief in die Hautschichten ein, was auch weiteren Wirkstoffen dabei hilft, tief in den Hautschichten zu wirken (in diesem Fall Arnika, Hagebuttenkernöl und dem Vitamin E). Auch dieses ist von der Ölmühle Solling und wird von mir sehr gern als reines Körperöl genutzt.
  3. Traubenkernöl liebe ich bereits seit vielen Jahren in meiner Gesichtspflegeroutine. Es pflegt sehr schön und zieht ebenfalls sehr tief in die Haut ein, wo es das Vitamin E gleich mitnimmt. Mein liebstes Traubenkernöl kaufe ich bei Wohltuer.
  4. Hagebuttenkernöl oder auch Wildrosenöl hat eine regenerierende und ebenfalls durchblutungsfördernde Wirkung und regt die Collagenproduktion an, weshalb es häufig in der Behandlung von Narben eingesetzt wird. Daher macht es sich vorbeugend ebenfalls sehr gut in einem Schwangerschaftsöl. Je rötlicher das Öl, desto wirksamer ist es übrigens in der Regel. Ich kaufe daher nur das Rosehip Oil von pai [*], was durch CO2-Extraktion gewonnen wird und eine super Qualität hat. Wenn ihr über den Sommer schwanger seid und euren frisch eingeölten Bauch daher häufiger mal der Sonne aussetzt, solltet ihr das Hagebuttenkernöl jedoch lieber aus der Mischung weglassen, da es oxidativ nicht stabil ist oder nur abends nutzen.
  5. Arnikaöl ist sehr durchblutungsfördernd und wirkt sich ebenfalls positiv auf die Elastizität der Haut aus. Hier habe ich mir das Arnikaöl von Tea Natura [*] gekauft.

 

Das Öl fühlt sich sehr schön auf der Haut an und lässt sich super verteilen. Ich bin mit der Mischung daher bisher sehr zufrieden (: . Bezüglich der Anwendung würde ich euch empfehlen, das Öl mit Beginn der Schwangerschaft 1 x täglich (zum Beispiel abends) sanft in den Bauch einzumassieren und dabei auch die Taillenseiten nicht zu vergessen. Sobald der Bauch wächst, könnt ihr das dann 2 x täglich, also morgens und abends in eure Routine integrieren. Hier wird auch häufig eine Zupfmassage empfohlen, wobei ich das nie gemacht, sondern meinen Bauch immer nur "normal massiert" habe. Zusätzlich verwende ich aber etwa 1 x wöchentlich unter der Dusche meinen Olschool-Massagehandschuh zur sanften Durchblutungsanregung des Bauches, den ich für den ganzen Körper liebe und euch mal in meiner sommerlichen Körperpflege gezeigt habe.

 


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Was habt ihr für eure Murmel genutzt oder habt ihr gar nicht erst gecremt oder geölt? Teilt doch gern eure Erfahrungen und Lieblinge für die Schwangerschaftspflege (: . Ich wünsche euch schöne Osterfeiertage.

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